Verkauf von Bahnhofsgebäuden

Geschichte des Verkaufs der Bahnhofsgebäude

1997 wurde die DB AG Station&Service aus dem Netzbereich ausgegliedert als Tochter der DB-Holding. Intern wird seitdem so gerechnet, als handle es sich um getrennte Unternehmen. Dadurch kostet jede Bahnhofsdurchfahrt oder jeder Halt Geld, das von DB Regio, DB Railion oder anderen Bahnunternehmen an die DB Station&Service AG zu zahlen ist.

2001 vereinbarte die DB mit der Investmentgesellschaft First Rail Property den Verkauf von 1019 Bahnhofsgebäuden.

2004 wurde der Verkauf von 500 Gebäuden vollzogen. Kaufpreis: 14 Millionen Euro, im Schnitt keine 30.000 Euro pro Bahnhofsgebäude.

Ca. 2005/2006 ging die Gesellschaft in Konkurs. Die übrigen 519 Bahnhöfe wurden nicht mehr übergeben.

Im Dezember 2007 teilt die DB AG mit, dass 490 Bahnhofsgebäude an ein Konsortium aus Patron Capital Ltd., London, und dem Immobilienentwickler Procom Invest GmbH & Co. KG, Hamburg, verkauft wären, das auch etwa 500 Bahnhöfe aus dem Konkursbestand der First Rail Property übernommen habe. Das Konsortium hat so insgesamt ziemlich exakt den Bestand übernommen, der an die First Rail Property gehen sollte.

Bündnis Bahn für alle