Bestandsaufnahme
In dieser Rubrik sind Texte zusammengestellt, die den aktuellen Zustand der Deutschen Bahn analysieren und bewerten, insbesondere in Hinblick auf Folgen der Bahnreform 1994. Zudem werden abgeschlossene und geplante Bahnprivatisierungen in anderen Ländern beleuchtet.
Die reformierte Bahn
Im Jahr 1994 wurde die deutsche Bundesbahn in der Bahnreform zur Deutsche Bahn AG. Dieser Schritt brachte diverse Veränderungen mit sich. Die folgenden Texte analysieren den heutigen Zustand der Bahn aus diesem Blickwinkel.
- Buchbesprechung 'Schwarzbuch Bahn' lesen
- Erklärung zum S-Bahn-Desaster in Berlin und zum Börsengang der Deutschen Bahn AG, von Bahn für Alle Berlin/Brandenburg vom 20. Januar 2010 lesen
- Fahrpreiserhöhungen der Deutschen Bahn AG seit Dezember 2003: Die Übersicht zeigt eine Gesamterhöhung der Fahrpreise von 26,6% im Fernverkehr und um 21,9% im Nahverkehr. Inflationsbereinigt: 16,1% im Fernverkehr, 11,3% im Nahverkehr. Die Kurzinformation zur Verkehrspolitik von MdB Sabine Leidig lesen
- Der Zug ist längst abgefahren. Viele ostdeutsche Städte wurden vom Schienenverkehr abgekoppelt. Den Beitrag von Hans-Gerd Öfinger lesen
- DB und RZD weiter für Überkreuzbeteiligung und Privatisierung. Den Beitrag von Hans-Gerd Öfinger lesen.
- Bahnstrom muss klimafreundlicher werden. Das fordert der Grüne MdB Winfried Hermann. Lesen
- Formale Privatisierung der Bahn von 1994 ist gescheitert, DB im Wartungs-Teufelskreis, Sicherheit bleibt auf der Strecke. Unsere Pressemitteilung vom 15.09.09 lesen
- Umfragen zeigen: Immer mehr Bürger gegen weitere Privatisierungen weiter lesen
- Ursachen und Hintergründe der Betriebseinschränkungen bei der Berliner S-Bahn - Sicherheit im Eisenbahnverkehr.
Die Fraktion 'Die Linke' stellte unter gleichem Titel eine kleine Anfrage an die Bundesregierung. Die Antwort lesen
- Regierungsantwort zum S-Bahn-Chaos zeigt: Kritik von Tiefensee an DB AG ist scheinheilig. Bahn für Alle fordert: Börsengang endgültig absagen, Gewinne in eine sichere und gute Bahn investieren. Unsere Pressemitteilung vom 10. September 2009 lesen
- S-Bahn-Chaos 2.0: Bürger zahlen erneut die Zeche für die Börsenpläne von Bahnmanagement und Politik. Zum neuerlichen Zusammenbruch des S-Bahn-Verkehrs in Berlin als Folge defekter Bremszylinder eine Stellungnahme von „Bahn für Alle" vom 8. September 2009. Artikel lesen
- SPD-Führung hintergeht mit Bahnaktientausch die eigene Partei:
Bahn für Alle kritisiert neue Bonusregelung für den Bahnvorstand. Im Zusammenhang mit dem geplanten Aktientausch zwischen der Deutschen Bahn AG (DB) und der russischen Staatsbahn RZD listet das Aktionsbündnis Bahn für Alle vier Skandale auf. Artikel lesen
- Einstieg in Bahnprivatisierung im Handstreich vor der Wahl geplant:
Bahn für Alle warnt vor Aktientausch mit russischer Staatsbahn RZD Artikel lesen
- Ein Jahr nach der Bundestagsentscheidung zur Bahnprivatisierung – eine Bilanz:
Die Bundestagsentscheidung vom 30. Mai hat der Regierung einen Blankoscheck zur Teilprivatisierung der Bahn ausgestellt. Nun wurde die Bahn nicht nur nicht verkauft. Die Informationslage ist auch eine gänzlich andere. Der nachfolgende Beitrag bilanziert die geänderte Situation und fordert dazu auf, sich in den Wahlkampf einzumischen. Artikel lesen
- PR-Skandal der Bahn war Reaktion auf Kampagne von "Bahn für Alle"
DB zahlte für Homepage angeblicher Pro-Börsengang-Bürgerinititiave Artikel lesen
- Herr M. als Handtuchwerfer:
Der deutschen Bahnchef muss gehen – Öffnung für eine fahrgastfreudliche Neuorientierung der Bahn, von Winfried Wolf Artikel lesen
- Bitte Mehdorn SO NICHT nicht stürzen! Der Bahnchef soll wegen flächendeckender Bespitzelung der Bahnbelegschaft geschasst werden. Winfried Wolf plädiert dafür dass Mehdorn nicht allein wegen des Datenskandals aus dem Bahnvorstand entfernt werden muss.
12.02.2009 Artikel lesen
- Wurden auch wir im "System Mehdorn" ausgeschnüffelt?
Fragen die Privatisierungskritischen Eisenbahner von "Bahn von unten". Pressemitteilung von "Bahn von Unten" vom 02.02.09
- Streng Vertraulich: Ideen der DB AG zur Kompensation der Lohnkostensteigerung
Das Papier stammt nach den Bahn für Alle vorliegenden vertrauenswürdigen Berichten aus dem Vorstand der Deutschen Bahn AG. Es wurde dort bereits Mitte März zur Diskussion gestellt. Sein Inhalt sickerte damals bereits durch; einige Medien, so die "Financial Times Deutschland" und die "Süddeutsche Zeitung", berichteten auszugsweise darüber.
Das Papier macht klar, was jetzt mit den bekannt gewordenen 30 Ausgründungen bei DB Regio unterstrichen wird: Die Teilprivatisierung ist mit einem gnadenlosen Kurs der Zerschlagung und des Lohndumpings verbunden. Unter dem Vorwand, man müsse die Kosten des GDL-Streiks ausgleichen, soll aus weniger Beschäftigten immer mehr herausgepresst werden und auf diese Weise die Rendite für die privaten Anteilseigner gesichert werden. Das Papier als jpg (317 KB) - "Die Deutsche Bahn: Daten - Fakten - Kritik":
Der ehemalige Bahn-Manager Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack, Mitglied der Expertengruppe "Bürgerbahn statt Börsenbahn", zeigt, was die DB AG grundsätzlich falsch macht und wie sie Geld verschwendet. In seinem Memorandum vom April 2008 macht er Vorschläge zur Neuausrichtung der Deutschen Bahn. als pdf (78 KB) - Endspurt beim Projekt Bahn an die Börse:
Zur personellen Verquickung von Bahn und Bahn-Konkurrenz"
von Winfried Wolf - als pdf (23 KB) / als rtf (19 KB) - Beiträge von Winfried Wolf aus der Frankfurter Rundschau vom 8.1.2004.
Die Texte anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Bahnprivatisierung geben einen Einblick in die Arbeit von Lokführern, es gibt Interviews mit Vorstandsmitgliedern des Konzerns und der Gewerkschaft der Lokomotivführer, sowie ausführliche Daten und Fakten zur Bahn: Seite 1 (pdf / 83 KB), Seite 2 (pdf / 159 KB), Seite 3 (pdf / 169 KB). - Zugfahren als Privileg.
Tim Engartner zur Bahnpolitik in Freitag, Nr. 9/2005: html. - Teurer Tarifdschungel.
Tim Engartner zur Preispolitik der Bahn in Freitag, Nr. 48/2005: html. - Zug nach nirgendwo.
Tim Engartner zur Bilanz der Bahnreform. Blätter Nr.8/2005: html. - Verraten und demnächst verkauft.
Entwicklung der Deutschen Bahn im Kontrast zum Schweizer Modell. Tim Engartner in Bahn-Forum Wissenschaft: html. - Mehdorn in Trier? Was bringts?
Heiner Monheim zum traurigen Bahnalltag im Südwesten: Denn die Südwestecke hat bei der Bahn keine hohe Priorität. Jede Menge stillgelegte Strecken ringsum. Jede Menge runtergekommene Bahnhöfe auch längs der noch betriebenen Strecken. Oft mit einer ursprünglich bemerkenswert ambitionierten Architektur aus besseren Bahnzeiten, wie auf der Mosel- oder Eifelstrecke. html

