Ton und Film

Mit Volldampf in den Neoliberalismus - Die Privatisierung der Bahn.

Radiobeitrag (SWR) von Tim Engartner. Tim Engartner, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, hat seine Dissertation über das Thema geschrieben, er zeigt, warum die Privatisierung der falsche Weg ist.

Film zur Aktion vom 13.04.2008 in Berlin

Aktionsfilm von campact zur SPD-Entscheidung zur Bahnprivatisierung

"Bahn unterm Hammer" preisgekrönt - Neuer Film dokumentiert die Entscheidung des SPD-Bundesparteitages

Der 75-minütige Dokumentarfilm zur Bahnprivatisierung "Bahn unterm Hammer" hat den Zuschauerpreis der Ökofilmtour des Festivals des Umwelt- und Naturfilms 2008 erhalten. Das Kernfilm-Team um Herdolor Lorenz und Leslie Franke hatte "Bahn unterm Hammer" komplett aus eigener Kraft finanziert und dazu zahlreiche Spenden von Privatpersonen gesammelt. Der Film wurde im März 2007 während der Konferenz "Die Bahn ist keine Ware" des Bündnisses "Bahn für Alle" uraufgeführt.

'Kurt Becks versprechen' Ein neuer Film von Kernfilm dokumentiert die Entscheidung des SPD-Bundesparteitags zur Bahnprivatisierung.

Kontraste: DB poliert Bilanz mit Nahverkehrsgewinnen

Das ARD-Magazin Kontraste legt dar, wie die DB AG aus dem staatlich geförderten Nahverkehr Gewinne saugt, um damit Gewinne für Investoren auszuweisen. Zum Thema Bahnhöfe wird dargelegt, dass die DB AG via DB Station&Service auch für kleine Bahnhöfe Beträge wie 50.000 oder 120.000 Euro einnimmt, aber die Stationen verkommen lässt. Zur Erinnerung: Für den Verkauf von Bahnhofsgebäuden nimmt die DB AG um die 30.000 Euro pro Bahnhof ein. Der Investor sagt im Schnitt gerade mal 50.000 Euro Investitionen zu. Über die nächsten fünf Jahre.

WDR 5 - Hallo Ü-Wagen: Signal auf Grün? Die Privatisierung der Bahn

Zweistündige Radio-Livesendung vom 5. April 2008. Es diskutierten Radiohörerinnen und Spaziergänger sowie Wolfgang Landmesser, Redakteur beim WDR; Dr. Christoph Kopper, Wirtschaftshistoriker; Stefan Diefenbach-Trommer, Bündnis Bahn für Alle; Bodo Wissen, Verkehrspolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion NRW

Kurt Becks Versprechen - Und dann das Holdingmodell?

Der Film zeigt eindrucksvoll, wie es am 27. Oktober 2007 in Hamburg zum Beschluss des SPD-Bundesparteitags zur Bahnprivatisierung kam - und wie die Privatisierungsbetreiber nun das Holdingmodell dagegen stellen.

Der Film dokumentiert die Debatte des SPD-Parteitags zur Zukunft der Bahn und die enstandene Dramatik; zu sehen sind mehrere kritische Redner, ausführlich die bejubelte Rede von Peter Conradi, ein nervöser Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee. Zu sehen ist, wie im Hintergrund Verkehrsminister Tiefensee, Parteivorsitzender Kurt Beck, seine Stellvertreterin Andrea Nahles und andere nach einer Lösung suchen. Und dann kommt Becks Versprechen, dass die SPD ohne einen neuen Parteitagsbeschluss keiner Privatisierung jenseits der strengen Kriterien zustimmen wird.

Der SPD-Politiker Peter Conradi zerpflückt am Ende des Films das Holdingmodell, benennt die Widersprüche zum Parteitagsbeschluss und erklärt: "Ein Parteivorsitzender, der einen Finanzminister Steinbrück zum Stellvertreter hat, der braucht keine Feinde." Der Film schließt mit Conradis Aussage: "Ich hoffe, Kurt Beck steht zu seinem Wort."

Ein Film von Herdolor Lorenz

Länge: 13 Minuten

Du bist am Zug

Der Audio-Beitrag zum Hören und Mitmachen. Ein hervorragender Beitrag zum Anhören und Weitergeben. Direkt im Anschluss gibt es als Bonus noch einen Bahnsong von Groovty.

Hier gehts zum Beitrag: Du bist am Zug (8 MByte)

In diesem Audiobeitrag wird zunächst die Absurdität der geplanten Bahnprivatisierung und des aktuell diskutierten Holdingmodells gut verständlich dargestellt. Die Fakten werden genau auf den Punkt gebracht und übersichtlich dargestellt. Ideal geeignet zum Kopieren auf den MP3-Player, auf den Rechner, zum Brennen auf CD und mit schneller Internetverbindung auch zum Verschicken per E-Mail.

Der Beitrag richtet sich an die Beschäftigten der Bahn. Aber er spricht ebenso alle anderen an, die unsere Bahn, die Arbeitsplätze und ein ökologisches Verkehrsmittel für alle sichern wollen.

Mehr zum Mitmachen!

Brandenburg aktuell: Bahnhöfe im Ausverkauf

Der Verkauf der Immobilien durch die Bahn stößt bei den Gemeinden nicht auf Begeisterung. Über 40 Bahnhöfe sind bereits in einer Nacht- und Nebelaktion abgestoßen worden - über die Köpfe der Kommunen hinweg an eine deutsch-britische Investorengruppe. Viele sind jetzt alarmiert: Warum wurde verkauft und was ist von den neuen Eigentümern zu erwarten?

Zweieinhalb Minuten Bericht, drei Minuten Interview mit Rund Karl-Ludwig Böttcher, Geschäftsführer Städte- u. Gemeindebund. (RBB, 26. Januar 2008)

Bericht aus Berlin: Teilprivatisierung der Bahn -
Die Fahrgäste bleiben auf der Strecke

Eine hochrangige SPD- Arbeitsgruppe hat sich bei der Bahnprivatisierung auf einen Kompromiss geeinigt, der zwar mehrheitsfähig ist, aber kaum jemanden helfen dürfte. Zuminmdest 25 Prozent der Anteile sollen demnach nur als Volksaktien an die Börse kommen-damit private Investoren die Unternehmenspolitik der Bahn nicht beeinflussen können. Die Skepsis gegenüber der Bahnprivatiseiung ist nicht nur bei der SPD, sondern auch bei anderen Parteien so groß, weil zwei Grundsatzfragen nie überzeugend beantwortet worden sind: Warum eigentlich soll die Bahn privatisiert werden? Und was haben die Kunden der Bahn davon? (ARD, 21. 10. 2007)

nano: Schweizer Bürgerbahn statt deutschem Börsenwahn

Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Schweiz herrscht Kooperation statt Konkurrenz. Alle Schweizer Bahnen sind auf eine gute Zusammenarbeit angelegt und angewiesen, denn sie befahren teilweise die gleichen Netze und gehören alle zum gesamtschweizerischen Tarif- und Fahrplanverbund. Deshalb ist es auch in der Schweiz so einfach, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Eine Bahn, die auch im letzten Winkel des Landes für Mobilität sorgt, die Schweizer Bürgerbahn, ist das Ideal aller Verkehrsexperten. (3sat, 9. 10. 2007)

Frontal21: Die Gewerkschaft am Gängelband — Die Bahn und ihre Transnet

Die Transnet unterstützt den Privatisierungskurs der Bahn. Dafür hätschelt Bahnchef Mehdorn seine Hausgewerkschaft. Transnet habe ihre Unabhängigkeit aufgegeben, so ein anonymer Insider. (ZDF, 16. 10. 2007)

RBB: Demokratie in der SPD - Kritiker der Bahn-Privatisierung ruhig gestellt

Die SPD-Führung will auf Biegen und Brechen die Privatisierung der Deutschen Bahn durchsetzen. Dabei ist die Frage, ob die im Grundgesetz verankerte Sicherstellung eines öffentlichen Nahverkehrsnetzes überhaupt privatisiert werden darf, in der SPD weder diskutiert noch beschlossen worden. Wie und warum die Kritiker dieser Art der Privatisierung ausgetrickst und ruhig gestellt werden, zeigt der Bericht von Ursel Sieber. (11. 10. 2007, rbb)

Hessicher Rundfunk: Ziemlich abgefahren! - Mehdorns Zug an die Börse

Wir wissen nicht, was Ihnen Ihr Mobilitätsplaner empfiehlt. Wir empfehlen: Bleiben Sie zu Hause und hören Sie den Tag in hr2-kultur! Dann erfahren Sie auch, warum Sie zu Hause bleiben sollten. Es ist nämlich wieder Streik auf der Schiene. Und der macht die Straßen gleich mit dicht. (10. 10. 2007, hr)

Hendrik Auhagen

27. 9. 2007

Mehdorns Lobbyisten-Netzwerk

Bahnchef Hartmut Mehdorn hat nach Recherchen des ZDF-Magazins Frontal21 mindestens ein Dutzend Ex-Politiker, darunter ein ehemaliger Bundesminister sowie zahlreiche Landesverkehrsminister, in den Dienst der Bahn gestellt. (Frontal21, 25. 9. 2007)

Hessischer Rundfunk: Bahnreform führt in die Sackgasse

Bahnhöfe und Strecken vor dem Aus? (hessenschau, 21.09.2007)

Tagesschau: Bundestag beschäftigt sich erstmals mit der geplanten Teilprivatisierung der Bahn

21. 9. 2007

Heute Nachrichten: Vermittlungen im Bahn-Streit gescheitert

20. 9. 2007

Frontal21: Profite auf Kosten der Kommunen

18. 9. 2007

Bericht aus Berlin: SPD-Krach um Bahnprivatisierung

9. 9. 2007

Börsengang der Bahn

Wie soll Deutschland seinen Schienenverkehr organisieren? Im "Wortwechsel" diskutieren Jörg Hennerkes, Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Horst Friedrich, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, und Dr. Winfried Wolf, Sprecher des Bündnisses "Bahn für alle", moderiert von Ernst Rommeney. (Deutschlandradio, 18. 8. 2007)

Monitor: Bahn unterm Hammer: Wem nützt die Privatisierung der Bahn?

2. 8. 2007

Audio

Die Tondokumente stehen als mp3 zur Verfügung. Sie können auf jedem Computer mit Soundkarte durch Anklicken direkt angehört werden (Ende der Ladezeit abwarten!). Sie werden in einemseparaten Fenster geöffnet, in dem allerdings nichts zu sehen ist. Natürlich können die Dateien auch per download (Klick mit der rechten Maustaste) abgespeichert werden.

"Die Bahn wird verschenkt"

Radio Unerhört Marburg, 16.10.2006 (60:00 min).

Ein drastischer Titel, aber bittere politische Wahrheit. Die Bahn ist nach verschiedenen Rechnungen über 100 Mrd. € wert und der Staat will mit dem Börsengang ca 10 Mrd. € erziehlen. Etwa soviel wie die Neubaustrecke München-Nürnberg gekostet hat. Der Rest wird dazu geschenkt.

Warum? Die potenziellen Investoren wollen jedes Jahr mind. 8% Rendite. Und die ist nur zu erziehlen, wenn die Bahn billig gekauft, und dann teuer Stück für Stück wieder verkauft wird. Ein Irrsin. Und das, obwohl es Alternativen gibt. Eine liegt direkt vor unserer Haustür, in der Schweiz. Wolfgang Hesse, Professor für Informatik und in vielen Bahnfreundlichen Initiativen aktiv, stellt in seinem Vortrag diese Alternative der Schweiz vor.

"Der Tag" auf hr2 — "Zug zur Privatisierung: der Staat auf dem falschen Gleis?"

31. August 2006, 50:40 min

Wieder einmal steht eine Großprivatisierung an. Wieder einmal soll ein Betrieb in Staatsbesitz an der Börse zerteilt werden. Was mit Steuergeldern aufgebaut wurde, mehrt in Zukunft den Profit der Anteilseigner. Und der Staat - der soll auf dem sitzen bleiben, was richtig Geld kostet - auf den Schienen. Dafür zahlen dann wieder wir alle. DER TAG fragt, ob diese Art des Ausverkaufs wirklich der richtige Weg zur Sanierung ist.

"Tagesgespräch" auf Bayern 2

29. August 2006: Die Verkehrswissenschaftler Prof. Alexander Eisenkopf und Dr. Winfried Wolf in der Diskussion mit ZuhörerInnen

Attac PodCast - Interview mit Jürgen Mumme

Sendung vom 24. Juli 2006: Interview zur Aktion am Berliner Hbf (Sendung Nr. 3)

  • mp3 (7,8 MB - 192 kBit/s)

Einführender Kurzvortrag von Dr. Winfried Wolf

Frankfurt 7. Mai 2006, (13 min)

  • mp3 (3 MB - 32 kBit/s)

Kurzvortrag von Prof. Karl-Dieter Bodack

Frankfurt 7. Mai 2006, (13 min)

  • mp3 (3 MB - 32 kBit/s)

Veranstaltung mit Dr. Winfried Wolf

Im AttacCafe in Berlin (38 min)

  • mp3 (8,75 MB - 32 kBit/s)

Radiosendung mit Prof. Karl-Dieter Bodack

Deutschlandfunk, 2. April 2006, (50 min)

Bündnis Bahn für alle