Pressemitteilungen 2007

DB AG ohne Konzept für Schienenpersonenverkehr

14.12.2007: Bahnhöfe werden verkauft, Bahn in Großbritannien wird gekauft 

Das Bündnis "Bahn für Alle" hat die Veräußerung von Bahnhofsgebäuden als Teil des Ausverkaufs der Bahn kritisiert. Mit welchem Buchwert die verkauften Immobilien in der Bilanz der DB AG stehen, ist derzeit nicht bekannt. In der Vergangenheit hat die DB AG mit Immobilien-Verkäufen aber weit höhere Einnahmen erzielt als den Buchwert, bemängelte das Bündnis für eine bessere Bahn in öffentlicher Hand.

2008 Argumente aus der SPD gegen Bahnprivatisierung

13.12.2007: Zum neuen Jahr: Mehdorn soll sich auf Rente vorbereiten

"Wir haben 2008 gute Gründe gegen die von Bahnchef Hartmut Mehdorn prophezeite Kapitalprivatisierung der DB AG bis Ende des Jahres 2008", sagte Carl Waßmuth vom Bündnis "Bahn für Alle". Bis zum heutigen Mittwoch hätten 2008 SPD-Mitglieder auf www.DeineBahn.de gegen jede Bahnprivatisierung unterschrieben und sich damit auch für eine Bahn in öffentlicher Hand ausgesprochen.

DB poliert mit Bahnhofsverkauf Bilanz auf

04.12.2007: "ProNetz" ist ein Schienenabbauprogramm

"Der Bahnvorstand um Hartmut Mehdorn glaubt offenbar nicht mehr an eine schnelle Privatisierung und besorgt sich nun auf anderem Weg Geld", hat Stefan Diefenbach-Trommer vom Bündnis "Bahn für Alle" den Verkauf von 500 Bahnhofsgebäuden kritisiert. "So rechnet die DB AG ihre Bilanz schön, wie auch zuvor mit unterlassenen Gleissanierungen, die nun mit dem ProNetz-Programm zum Teil nachgeholt werden."

Transnet-Beschluss stoppt Bahnprivatisierung

14.11.2007: Zeit ist reif für bessere Bahn in öffentlicher Hand

"Mit der Forderung der Gewerkschaften Transnet und GDBA nach einer Bahn im Bundeseigentum ist die Bahnprivatisierung kaum noch möglich. Wir laden beide Gewerkschaften ein, mit unserem Bündnis 'Bahn für Alle' für konkrete Modelle einer besseren Bahn in öffentlicher Hand zu werben", sagte Hans-Gerd Öfinger von der Transnet-Basisinitiative "Bahn von unten", die das Bündnis "Bahn für Alle" im März 2006 mit gegründet hatte.

Gewerkschafter fordern Rücktritt von Hansen

13.11.2007: Transnet soll für Plan B kämpfen - Bahn beim Bund

Die Basisinitiative "Bahn von unten" in der Gewerkschaft Transnet hat den Rücktritt des Transnet-Vorsitzenden Norbert Hansen gefordert. Hansen habe entgegen der Gremienbeschlüsse für die Bahnprivatisierung geworben. "Bahn von unten" ist Mitglied des Bündnisses "Bahn für Alle", dass sich für eine bessere Bahn in öffentlicher Hand einsetzt.

DB-Junkie fordert Milliardenspritze

12.11.2007: Koalition soll Bahnprivatisierung begraben

"Der DB-Junkie braucht offenbar eine neue Milliardenspritze – schnell und egal wie", kritisierte Klaus Ihlau vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac, einem der 15 Träger des Bündnisses "Bahn für Alle", die aktuellen Vorschläge zur Bahnprivatisierung. Anders sei nicht zu erklären, dass nun hektisch die verschiedensten Erlösmodelle auf den Tisch gepackt werden– von der Teil-Teil-Privatisierung durch den Verkauf von Schenker-Anteilen über neue Unternehmensstrukturen bis zu einem Zuschuss aus der Bundeskasse oder der Lkw-Maut. "Um strategische Entwicklung des Unternehmens geht es dabei überhaupt nicht – nur um schnelles Geld", stellte Ihlau fest.

Koalition soll Scheitern der Bahnprivatisierung eingestehen

29.10.2007: Ernsthafte Antworten auf Fragen zur Zukunft der Bahn finden

"Die Koalition im Bundestag muss das Scheitern der Bahn-Privatisierungspläne eingestehen und nun ernsthafte Antworten auf die Fragen nach der Zukunft der Bahn geben", forderte Klaus Ihlau vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac, einem der 15 Träger des Bündnisses "Bahn für Alle". Einen Stillstand wie seit Monaten dürfe es nicht länger geben.

SPD setzt Mindeststandards für die Bahn im Allgemeinwohl

27.10.2008: Bahn für Alle sieht Erfolg für Privatisierungsgegner

"Die SPD hat zur Zukunft der Bahn klar gestellt, dass das Allgemeinwohl wichtiger ist als kurzfristige Gewinne für Investoren oder den Staat als Verkäufer", kommentierte Stefan Diefenbach-Trommer vom Bündnis "Bahn für Alle" den Beschluss des Parteitages. "Konsequenter wäre es gewesen, jede Bahnprivatisierung abzulehnen. Dennoch haben die Delegierten jetzt einen Mindeststandard für eine Privatisierung gesetzt, der nun nicht mehr unterschritten werden kann."

Jusos und IG Metall neu im Bündnis "Bahn für Alle"

25.10.2007: Böhning: Volksaktien-Antrag reicht nicht für Mehrheit beim SPD-Parteitag

"Der Volksaktien-Antrag des SPD-Parteivorstands würde einer weiteren Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn Tür und Tor öffnen", sagte Juso-Bundesvorsitzender Björn Böhning am heutigen Donnerstag während einer Pressekonferenz des Bündnis "Bahn für Alle" in Hamburg. "Der Kompromissantrag reicht bei weitem nicht, um eine Mehrheit beim Parteitag zu erhalten." Die Privatisierungsbefürworter in der SPD sollten einsehen, dass es "einen klaren Beschluss" des Parteitages brauche, um in der Koalition ein eindeutiges Signal zu setzen.

Massenhafte Zivilcourage gegen die Bahnprivatisierung

24.10.2007: Aktive verteilten heute Info-Material in mehr als 80 Zügen

Mit Aktionen zivilen Ungehorsams haben Aktive aus Trägerorganisationen des Bündnis "Bahn für Alle" am heutigen Mittwoch im ganzen Land über die Folgen der geplanten Teilprivatisierung der Deutschen Bahn aufgeklärt. Dazu aufgerufen hatten unter anderem das globalisierungskritische Netzwerkes Attac, einer der 14 Träger des Bündnisses, und das Online-Netzwerk Campact.

Zu(g)neigung: Drei Bahnhöfe umarmt

21.10.2007: Kreativer Protest gegen geplante Bahnprivatisierung

Am Samstag hat sich das Attac-Jugendnetzwerk Noya an bundesweiten kreativen Protestaktionen gegen die Privatisierung der Deutschen Bahn beteiligt. Attac ist einer der 14 Träger des Bündnisses "Bahn für Alle". Am Hamburger Bahnhof Dammtor, am Kölner Hauptbahnhof und am Berliner Bahnhof Zoologischer Garten versammelten sich um 5 vor 12 jeweils mehr als 50 Aktivistinnen und Aktivisten unterschiedlicher Gruppierungen, um der Öffentlichkeit ihre "Zu(g)neigung" zu verdeutlichen.

Volksaktien schützen nicht vor Investoren-Einfluss

19.10.2007: Privatbahn wird Fernverkehr vernachlässigen

"Auch ein Verkauf der Deutschen Bahn AG mittels Volksaktien kann auf Dauer Großinvestoren und ihren Einfluss nicht verhindern", hat Stefan Diefenbach-Trommer vom Bündnis "Bahn für Alle" den Beschluss der SPD-Arbeitsgruppe zur Bahnprivatisierung kommentiert. "An der SPD-Basis wird auch dieser Vorschlag scheitern, denn zwölf Anträge zum Bundesparteitag und acht Landesverbände sagen klar und deutlich Nein zu jeder Bahnprivatisierung." Diefenbach-Trommer verwies auch auf die Unterschriftensammlung prominenter Sozialdemokraten gegen die Bahnprivatisierung. Unterschrieben haben unter anderem vier Bundestagsabgeordnete und ehemalige Minister.

Bundesrat verpasst Weichenstellung für bessere Verkehrspolitik

12.10.2007: Länder fordern faktisch Trennungsmodell für Bahnprivatisierung

Das Bündnis "Bahn für Alle" hat die Stellungnahme des Bundesrates zum Bahnprivatisierungsgesetz kritisiert. "Die Länder fordern keine Abkehr von den Privatisierungsplänen, sondern lediglich eine andere Variante", sagte Carl Waßmuth vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac, einem der 14 Träger des Bündnisses. "Die Länder-Vertreter haben die Chance verpasst, die Weiche umzustellen vom zerstörerischen Privatisierungskurs auf einen Kurs für nachhaltige Verkehrspolitik. Sie versuchen lediglich, das Tempo zu drosseln und zusätzliche Halte einzufügen." Der Bundesrat habe versäumt, eine Debatte über die Bahn der Zukunft anzustoßen.

Berliner Jusos 14. Träger von "Bahn für Alle"

09.10.2007: Kritik am Entwurf des SPD-Grundsatzprogramms

Die Jusos Berlin sind als 14. Trägerorganisation dem Bündnis "Bahn für Alle" beigetreten. Während ihrer Landesdelegiertenkonferenz am vergangenen Samstag, beschlossen die Berliner Jusos, jede Form einer Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn AG abzulehnen.

Flash Mob - Protest in 50 Bahnhöfen gegen Bahnprivatisierung

06.10.2007: Tausende kloppen Lügengleichung "183 = 13" in den Mülleimer

In bundesweit mehr als 50 Bahnhöfen haben wieder mehr als 2000 Menschen mit Blitzdemos gegen die geplante Bahnprivatisierung protestiert. Unter anderem in den Hauptbahnhöfen von Berlin, Hamburg, Frankfurt, Dresden und München wurde pünktlich um fünf vor zwölf für zwei Minuten mit Trillerpfeifen, Topfdeckeln und Trommeln Alarm vor der drohenden Privatisierung geschlagen, teilte das Bündnis "Bahn für Alle" mit. Dann zeigten die Protestierenden Schilder mit der Aufschrift "183 = 13", die sie anschließend zerknüllten und in die Bahnhofsmülleimer warfen. "Bahnprivatisierung in die Tonne kloppen", lautete der Titel des Aufrufs zum zweiten bundesweiten Flash Mob gegen Bahnprivatisierung, der im Internet und per SMS kursierte.

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Bündnis Bahn für alle