Pressemitteilungen 2007

Hermann Scheer fordert Ablösung von Bahnchef Mehdorn

18.03.2007: Tagung "Die Bahn ist keine Ware" mit 160 Teilnehmern

"Die Bahn ist keine Ware" lautete das Motto einer zweitägigen Tagung des Bündnisses "Bahn für alle", die am Sonntag Nachmittag in Berlin zu Ende gegangen ist. Zahlreiche Vorträge und Workshops mit namhaften Experten boten den 160 Tagungsteilnehmern aus ganz Deutschland die Gelegenheit, sich über Alternativen zu einer Privatisierung der Deutschen Bahn zu informieren. Zur Premiere des Films "Bahn unterm Hammer" am Samstagabend kamen mehr als 450 Menschen.

Tagung "Bahn ist keine Ware" dieses Wochenende in Berlin

15.3.2007: Filmpremiere, Podiumsdiskussion, Pressekonferenz

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Tagung "Die Bahn ist keine Ware" an diesem Wochenende, 17. und 18. März, in Berlin. Wir erwarten 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland und zahlreiche Experten zur Bahnprivatisierung und Alternativen dazu. In drei Schwerpunkten geht es in Vorträgen und Arbeitsgruppen um Alternativen zum Börsengang der Bahn, Globalisierung, Transport und Privatisierungen sowie die weitere Arbeit der Kampagne gegen die Bahnprivatisierung.

Bahnprivatisierung: Blankovollmacht über Milliarden Euro Staatsgelder

14.03.2007: "Gesetzentwurf liest sich, als ob Investmentbanker Feder geführt hätten"

Das Bündnis "Bahn für Alle" hat den Gesetzentwurf zur Privatisierung der Deutschen Bahn AG scharf kritisiert. "Mit diesem Gesetz würden die Käufer von Anteilen an der DB AG Anteile am Netz faktisch geschenkt bekommen", sagte Winfried Wolf vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac, einem der elf Partner im Bündnis. "Die Bahn ist ein öffentliches Anliegen. Auch die teilprivatisierte Bahn würde weiter öffentlich gefördert – darum muss sie in öffentlichem Eigentum bleiben."

Bund darf Bahn als Hebel zum Klimaschutz nicht aus der Hand geben

8.3.2007: Bahn in öffentlicher Hand könnte Schienenverkehr verdoppeln

Das Bündnis "Bahn für Alle" hat an die Verkehrs- und Umweltpolitiker appelliert, die Diskussion über die Bahn mit der aktuellen Klimadebatte zu verbinden. "Die Konsequenz daraus ist, die Privatisierungspläne zu begraben", sagte Jürgen Mumme von der Umweltorganisation Robin Wood, einem der elf Partner im Bündnis "Bahn für Alle". Mit einer privatisierten Bahn werde der Anteil der Schiene im Verkehrsmarkt weiter sinken, da dann nur die Gewinninteressen der Miteigentümer Maßstab der Unternehmensstrategie seien.

Bahnprivatisierung schadet dem Gleisnetz und dem Verkehr der Zukunft

7.3.2007: Bund darf Hebel zum Klimaschutz nicht aus der Hand geben

Das Bündnis "Bahn für Alle" hat die Mitglieder des Verkehrsausschusses des Bundestags darin bestärkt, auf mehr Einfluss des Bundes als Eigentümer der Deutschen Bahn AG zu drängen. "Die Konsequenz daraus ist, die Privatisierungspläne zu begraben", sagte Jürgen Mumme von der Umweltorganisation Robin Wood, einem der elf Bündnispartner von "Bahn für Alle". Auf eine privatisierte Bahn und die Gewinninteressen künftiger Miteigentümer habe der Bund kaum noch Einfluss. Öffentliche Gelder für den Schienenverkehr müssten auch von der öffentlichen Hand verwaltet werden, nicht von Privateigentümern. "Die Bahn als das umwelfreundlichste motorisierte Verkehrsmittel ist ein Hebel zum Klimaschutz, den die Politik nicht aus der Hand geben darf", forderte Mumme.

Bahnprivatisierung gegen Arbeitnehmerinteressen nicht durchsetzbar

6.3.2007: Bahn für Alle: DGB-Beschluss bringt bessere Bahn in öffentlicher Hand voran

Angesichts des DGB-Beschlusses vom heutigen Dienstag sollte die Bahnprivatisierung aufgegeben werden und eine bessere Bahn in öffentlicher Hand gefördert werden, hat das Bündnis "Bahn für Alle" gefordert. "Die Privatisierung würde Arbeitsplätze zerstören, aus sicheren Arbeitsplätzen prekäre Beschäftigungsverhältnisse machen und zudem ein Verkehrssystem gefährden, das zugänglich für alle Menschen ist und einen Beitrag zum Klimaschutz leistet", sagte Sabine Leidig, Geschäftsführerin des globalisierungskritischen Netzwerks Attac, einem der elf Bündnispartner von "Bahn für Alle." Dem klaren Votum der Gewerkschaften könne die SPD sich nicht verweigern.

Sanierungsprogramm der Bahn verhindert künftige Verkehrssteigerung

2.3.2007: "Pro Netz beweist, dass die Bahn nicht zur Privatisierung taugt" 

Das heute präsentierte Netzsanierungsprogramm "Pro Netz" nimmt der Bahn die Zukunft, hat das Bündnis "Bahn für Alle" der Deutschen Bahn AG vorgeworfen. Das Programm sei doppelter Betrug: "Erstens hat die Deutsche Bahn AG Jahre nicht die mit dem Bund vereinbarte Instandhaltung für das Netz durchgeführt", kritisierte Jan Kahmann, Mitglied des Verdi-Bundesvorstands und Leiter des Fachbreichs Verkehr. "Und zweitens will die Bahn fast nur renditestarke Strecken in Schuss halten und verhindert so eine künftige Steigerung des Bahnverkehrs." Die Gewerkschaft Verdi ist einer der elf Partner im Bündnis "Bahn für Alle", das sich gegen die Privatisierung der Deutschen Bahn AG wendet.

17./18. März in Berlin - Tagung zur Zukunft einer Bahn in öffentlicher Hand

23.2.2007: Premiere des Films "Bahn unterm Hammer" 

Die Bahn ist keine Ware – unter diesem Titel beschäftigen sich Experten und Aktivisten des Bündnisses Bahn für Alle vom 17. bis 18. März in Berlin mit Folgen der geplanten Bahnprivatisierung und Alternativen dazu. Erwartet werden zu der Tagung etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland. Am Abend des Samstag, 17. März, wird der Dokumentarfilm "Bahn unterm Hammer" uraufgeführt. An der anschließenden Diskussion nehmen unter anderem Frank Bsirske (Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi), Lucas Zeise (Financial Times Deutschland), der SPD-Bundestagsabgeordnete und Träger des alternativen Nobelpreises Hermann Scheer sowie die Filmautorin Leslie Franke teil.

Bahn verkauft Bahnhöfe, die ihr vor 150 Jahren geschenkt wurden

20.2.2007: Aufgabe von Gebäuden ist Teil eines Rückzugs der Bahn aus der Fläche

Die Deutsche Bahn AG will ihre Bilanz aufpolieren, indem sie 1.800 Bahnhöfe verkauft, zwei Drittel des Bestands. "Der größte Teil des Bahngeländes wurde im 19. und frühen 20. Jahrhundert den damaligen Bahngesellschaften von der öffentlichen Hand geschenkt, damit sie darauf Schienenverkehr betreiben", erklärte Winfried Wolf, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates von Attac, einer der elf Organisationen im Bündnis "Bahn für Alle".

IG Metall lehnt Kapitalprivatisierung der Bahn ab

16.2.2007: Die zwei größten Gewerkschaften fordern eine bessere Bahn in öffentlicher Hand

Mit der IG Metall hat sich nun auch die größte Gewerkschaft Deutschlands gegen die Privatisierung der Deutschen Bahn ausgesprochen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die zweitgrößte Gewerkschaft, hatte bereits am 22. Januar einen entsprechenden Beschluss gefasst und ist Mitglied des Bündnisses "Bahn für Alle" geworden, in dem elf Organisationen für eine bessere Bahn in öffentlicher Hand arbeiten. "Damit dürfte jetzt der SPD deutlich werden, dass die Privatisierung der Bahn nicht im Interesse der Beschäftigten ist", sagte Winfried Wolf vom globalisierungskritischem Netzwerk Attac, einem der Bündnismitglieder.

Grüne Jugend neuer Partner bei "Bahn für Alle"

25.1.2007: "Privatisierung wird ein ökologisches Verkehrssystem zerstören"

"Bahn für Alle" hat erneut Verstärkung bekommen: Die Grüne Jugend, der Jugendverband von Bündnis 90/Die Grünen, hat sich diese Woche dem Bündnis angeschlossen. Das hat der Bundesvorstand der Organisation beschlossen. Die Grüne Jugend ist der zehnte Verband im Bündnis, dem auch andere bundesweit tätige Organisationen wie das globalisierungskritische Netzwerk Attac oder der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) angehören. Der Bundesjugendring und die Gewerkschaft ver.di unterstützen ebenfalls die Ziele des Bündnisses "Bahn für Alle", das sich gegen den geplanten Börsengang der Deutschen Bahn einsetzt.

"Bahn für Alle" begrüßt Nein von Verdi zu Bahnprivatisierung

24.1.2007: Dienstleistungsgewerkschaft bricht fatalen Burgfrieden im DGB 

Das Bündnis "Bahn für Alle" begrüßt, dass sich der Bundesvorstand der Gewerkschaft Verdi öffentlich gegen eine Privatisierung der Deutschen Bahn ausgesprochen hat. "Damit ist endlich der fatale Burgfrieden im DGB gebrochen", sagte Winfried Wolf vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac, das Mitglied im Bündnis ist. Bisher habe falsche Rücksichtnahme auf die Eisenbahngewerkschaft Transnet eine klare Positionierung anderer DGB-Gewerkschaften für eine Bahn in öffentlicher Hand verhindert.

"Bahn für Alle" begrüßt erneute Verzögerung bei Bahnprivatisierung

11.1.2007: Absurder Versuch, widersprechende Modelle zu vereinen

Das Bündnis "Bahn für Alle" begrüßt, dass das Bundesverkehrsministerium den Gesetzesentwurf zur Bahnprivatisierung offenbar erst mit erheblicher Verspätung vorlegen wird. "Die erneute Verschiebung ist auch als Folge unserer breiten Kampagne und der zunehmend kritischen Stimmung in der Bevölkerung zu werten", sagte Winfried Wolf vom Bündnis. Laut einer Emnid-Umfrage vom November 2006 befürworten 71 Prozent der Bevölkerung eine Bahn in öffentlichem Eigentum.

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Bündnis Bahn für alle