Pressemitteilungen 2011 - Bündnis Bahn für Alle
 

Stuttgart 21 ist widerrechtlicher Abbau von Schieneninfrastruktur

„4 x 8 = 49“ / Sonderzeitung vom Bündnis „Bahn für Alle“ dokumentiert systematische Manipulation beim Stresstest

29.12.2011: Symbolträchtig in der zum Abriss frei gegebenen ehemaligen Bahndirektion vis a vis vom Stuttgarter Kopfbahnhof präsentierte das Bündnis Bahn für Alle heute Belege, nach denen mit dem Abriss des Kopfbahnhofes und dem Bau des Tiefbahnhofs Stuttgart 21 vorhandene Bahnhofskapazitäten abgebaut werden. Zentral dafür sind grobe Dissonanzen zwischen Behauptungen der Bahn beim so genannten „Stresstest“ im Juli 2011, und ihrer eigenen Datendokumentation. Der Analyst Dr. Christoph Engelhardt, der als Experte am Stresstest teilnahm, legte auf der Pressekonferenz stellvertretend für das Team von WikiReal detailliert dar, dass Datenmaterial und Ergebnisse der DB AG eklatant auseinander klaffen. Weiter lesen ...
 

DB AG: Weniger Leistung für mehr Geld

Bündnis „Bahn für Alle“ kritisiert Fahrpreiserhöhung – Seit 2003 mehr als 30 Prozent draufgeschlagen

09.12.2011: Gestern kündigt Bahnchef Grube einen Rekordgewinn der DB AG an, morgen erhöht die Bahn wieder kräftig die Fahrpreise. Dieses Jahr sind es wieder um 3,9 bzw. 2,7 Prozent mehr im Fern- bzw. Nahverkehr. Rechnet man die Preiserhöhungen der letzten Jahre zusammen, so belaufen sich diese seit 2003 auf 31,5 bzw. 31,1 Prozent. Über den gleichen Zeitraum betrug die Inflation gerade einmal 15,4 Prozent. Die Bahnpreise haben sich also mehr als doppelt so stark erhöht wie das generelle Preisniveau. Weiter lesen ...
 

Stuttgart 21: Die Effizienzdebatte ist falsch – und widerlegt S21

29.07.2011: Heiner Geißlers Bemühen, am Freitag, dem 29. Juli, beim Milliardenprojekt Stuttgart  21 (S21) erneut zu schlichten, läuft auf eine grandiose Vereinfachung der Thematik hinaus.

Es zählt nur Technik, Effizienz und damit die Behauptung, ″S21 kann 30 Prozent mehr″. Nun schrieb Geißler in seinem sogenannten Schlichterspruch vom 30. November 2010: „Ich hatte mir zunächst überlegt, eine Abwägung und Beurteilung zu allen wichtigen Streitpunkten vorzunehmen, also zur verkehrlichen Leistungsfähigkeit, zum Betriebskonzept, zu Ökologie, Städteplanung, Geologie und zur Finanzierung.“ Eine solche „Abwägung“ nahm Heiner Geißler nicht vor. Dafür führte er an, ein solches Vorgehen ″hätte mit Sicherheit jeden Zeitrahmen gesprengt.″ Der Grund für diese Reduktion bei der Bewertung des größten europäischen Bahnhofsprojekts lag sicher nicht beim knappen Zeitbudget. Weiter lesen ...

siehe dazu auch:

Alternativer Geschäftsbericht Deutsche Bahn 2010 veröffentlicht

21.6.2011: „Stuttgarter Stresstest ist Weichenstellung für die Bahnpolitik“

Aus Anlass des Stresstestes für das Milliardenprojekt Stuttgart 21, der am 14. Juli der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll, gibt das Bündnis „Bahn für Alle“ gemeinsam mit den Verkehrspolitiker/innen Anton Hofreiter, Die Grünen, und Sabine Leidig, Die Linke, den Alternativen Geschäftsbericht der Deutschen Bahn für das Geschäftsjahr 2010 heraus. „Der Stresstest in Stuttgart ist eine Weichenstellung für zukünftige Bahnpolitik“, sagt Monika Lege, Robin Wood-Verkehrsreferentin, für das Bündnis „Bahn für Alle“. „Wir brauchen einen Kurswechsel. Milliarden für die Schiene dürfen nicht für einen Prestigebau ohne verkehrlichen Nutzen verpulvert werden.“ Weiter lesen ...
 

Die wahre Bilanz der Deutschen Bahn - Bündnis "Bahn für Alle" legt Alternativen Geschäftsbericht 2010 vor

31.03.2011: Ohne staatliche Zuschüsse 6 Milliarden Euro Verlust

Anlässlich der jährlichen Bilanzpressekonferenz der Deutschen Bahn AG hat das Bündnis „Bahn für Alle“ heute morgen einen Alternativen Geschäftsbericht vorgestellt. Der Bericht analysiert, wie der Gewinn von gut 1,8 Milliarden Euro in 2010 zustande kommt und was er für den täglichen Bahnbetrieb, für die Fahrgäste und Beschäftigten bedeutet. Weiter lesen ...

Bessere Bahn für´s ganze Land statt Milliarden vergraben für Stuttgart 21

18.02.2011: Bündnis „Bahn für Alle“ startet Postkarten-Aktion an Minister Ramsauer

Das Bündnis „Bahn für Alle“ startet morgen eine Postkartenaktion, mit der Bahnkunden einen entschiedenen Kurswechsel in der Bahnpolitik von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, CSU, fordern. „Stoppen Sie das milliardenteure Projekt Stuttgart 21 und investieren Sie stattdessen in einen funktionierenden DB Fern- und Nahverkehr“ steht auf den Karten, die ab morgen in Stuttgart verteilt werden. Die Aktion startet auf der Großdemonstration gegen S 21, die am Samstag um 14 Uhr am Stuttgarter Schlossplatz beginnt. Weiter lesen ...

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