

Zeige den Film "Kurt Becks Versprechen - und dann das Holdingmodell?" in Deiner Stadt!
"Ich hoffe, Kurt Beck steht zu seinem Wort" - Der Film zum Bahn-Beschluss des SPD-Parteitags
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Der 13,5-minütige Film "Kurt Becks Versprechen - und dann das Holdingmodell?" zeigt eindrucksvoll, wie es am 27. Oktober 2007 in Hamburg zum Beschluss des SPD-Bundesparteitags zur Bahnprivatisierung kam - und wie die Privatisierungsbetreiber nun das Holdingmodell dagegen stellen.
Dokumentiert wird zunächst die Debatte des SPD-Parteitags zur Zukunft der Bahn und die enstandene Dramatik; zu sehen sind mehrere kritische Redner, ausführlich die bejubelte Rede von Peter Conradi, ein nervöser Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee. Zu sehen ist, wie im Hintergrund Verkehrsminister Tiefensee, Parteivorsitzender Kurt Beck, seine Stellvertreterin Andrea Nahles und andere nach einer Lösung suchen. Und dann kommt Becks Versprechen, dass die SPD ohne einen neuen Parteitagsbeschluss keiner Privatisierung jenseits der strengen Kriterien zustimmen wird.
Schließlich wird das kurz nach dem Parteitag geborene Holdingmodell beschrieben und bewertet. Der SPD-Politiker Peter Conradi zerpflückt am Ende des Films das Holdingmodell, benennt die Widersprüche zum Parteitagsbeschluss und erklärt: "Ein Parteivorsitzender, der einen Finanzminister Steinbrück zum Stellvertreter hat, der braucht keine Feinde." Der Film schließt mit Conradis Aussage: "Ich hoffe, Kurt Beck steht zu seinem Wort."
Kurt Becks Versprechen - und dann das Holdingmodell?
Ein Film von Herdolor Lorenz unter Mitwirkung von Klaus Ihlau, Dr. Winfried Wolf, Rolf Becker und Hans-Gerd Öfinger
Länge: 13,5 Minuten
Die DVD mit dem 13,5-Minuten Film kostet 12,50 Euro und kann im Attac-Webshop zusammen mit anderem Kampagnenmaterial gekauft werden.
Kleines Personenverzeichnis
Gezeigt werden Auschnitte aus den Parteitagsreden von:
- Walter Meinhold aus Hannover (bereits zu Beginn des Films)
- Hubertus Heil (Generalsekretär)
- Michael Müller, Vorsitzender der SPD Berlin
- Björn Böhning, damals Juso-Vorsitzender
- Eckart Kuhlwein, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und einer der Erstunterzeichner des Aufrufs "Sozialdemokraten gegen Bahnprivatisierung"
- Peter Danckert, Bundestagsabgeordneter (Aussage: Gäbe es den Kompromissantrag des Vorstands nicht, dann würde der Parteitag eine klare, eindeutige Ablehnung beschließen)
- Peter Conradi, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und einer der Erstunterzeichner des Aufrufs "Sozialdemokraten gegen Bahnprivatisierung" und Mitglied der Expertengruppe "Bürgerbahn statt Börsenbahn"
- Kurt Beck, SPD-Vorsitzender
- Matthias Kollatz-Ahnen vom Bezirk Hessen-Süd
Vorführguide
Der Film ist ein toller Anlass, neue Veranstaltungen zu organisieren
und den Film zum Diskussionseinstieg zu verwenden. Zur
Referentenvermittlung wendet Euch bitte an
info@bahn-fuer-alle.de
Da die Filmlänge mit 13,5 Minuten sehr kompakt ist, eignet er sich ganz besonders als Einstieg in einen spannenden Dialog mit dem Publikum.
Zur Werbung für die Aufführung kann diese Muster-Pressemitteilung (RTF-Format) verwendet werden.
Hinweise zur Organisation einer Filmaufführung stehen im Vorführguide zum großen Film "Bahn unterm Hammer".
Bitte schickt die Aufführungstermine an termine@bahn-fuer-alle.de!
Finanzierung
Für die Produktion hat Kernfilm 5.000 Euro ausgegeben. Die Hälfte davon ist bereits durch Zuwendungen von Einzelpersonen oder Trägern unseres Bündnisses "Bahn für Alle" gedeckt. Damit Kernfilm nicht auf den Kosten sitzen bleibt, sollte jede Gruppe für eine öffentliche Aufführung einen Betrag um den Richtpreis von 100 Euro überweisen an Kernfilm, Konto 1230 131 474 bei der Hamburger Sparkasse (BLZ 200 505 50) mit dem Verwendungszweck "Aufführung Bahnfilm II, Name".Wo sollen diese 100 Euro herkommen? Aus Eurer Gruppenkasse, aus einer Sammlung bei den Zuschauern, durch die Unterstützung durch Dritte...
Was heißt Richtpreis? Keine Aufführung soll am Geld scheitern. Wenn Ihr nur 60 Euro geben könnt, führt Ihr den Film für 60 Euro auf. Wenn Ihr 150 Euro aufbringt, könnt Ihr die überweisen.
Auch für Aufführungen des weiter aktuellen Films "Bahn unterm Hammer" sollte dieser Richtpreis überwiesen werden. Die Richtpreise sind gleich trotz des sehr verschiedenen Produktionsaufwands, denn "Bahn unterm Hammer" war zu großen Teilen durch die Spenden vieler Leute vorfinanziert.

