Muster-Pressemitteilung
Die Muster-Pressemitteilung soll eine Hilfe für die
wichtige lokale Pressearbeit von Gruppen sein. Wenn ihr Aktionen plant, könnt ihr sie als
Basis für eure eigene Pressemitteilung benutzen.
Dafür müsst ihr alle gelben Felder mit euren Daten ausfüllen.
Eine Beschreibung eurer Aktion sollte an den Anfang. Ihr könnt die
Pressemitteilung durch einfügen eurer Homepage und eures Logos
individualisieren. Wichtig ist, AnsprechpartnerInnen für die Presse zu
benennen. Die AnsprechpartnerInnen sollten dieselben sein, die im Text zitiert
werden.
Natürlich könnt ihr eure Pressemitteilung auch kürzen, ergänzen oder ändern.
Muster-Pressemitteilung zum download
Eure Logos
(Logos findet ihr
auch unter www.bahn-fuer-alle.de)
Pressemitteilung
Attac XXX-Stadt
Datum
Bahn für alle statt Profite für wenige!
Aktionsbündnis protestiert gegen geplanten Ausverkauf der
Bahn
BESCHREIBUNG DER AKTION (Zum Beispiel: Ein Zug -
bestehend aus XX Frauen und Männern - fährt durch die Fußgängerzone
von XX-Stadt. „Coca-Cola-Express!“, ruft einer der Darsteller, „American
Express“, kontert ein anderer. Doch nicht alle, die mitfahren möchten, sitzen
in der Bahn. Verzweifelt läuft eine Frau dem Zug hinterher und schreit immer
wieder „Stopp!“ - vergeblich. Der Zug ist abgefahren.)
Mit dieser Aktion
protestieren Aktivistinnen und Aktivisten des Bündnisses „Bahn für Alle“ am WOCHENTAG, DATUM, UHRZEIT in ORT
gegen den geplanten Ausverkauf der Deutschen Bahn. Der Protest findet im Rahmen
zweier bundesweiter Aktionswochen statt, an denen sich zahlreiche Gruppen in ganz
Deutschland beteiligen. Das Bündnis „Bahn für Alle“ wird unter anderem von
Attac, Robin Wood und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
getragen.
Die Bundesregierung
strebt Ende Oktober einen Bundestagsbeschluss über den Verkauf der Deutschen
Bahn AG an. Derzeit diskutieren Politiker der Großen Koalition nur über die Art
der Privatisierung, also ob die Bahn als integrierter Konzern inklusive
Schienennetz oder nach dem so genannten Eigentumsmodell an die Börse kommt.
Letztere Variante sieht vor, dass der Bund das Netz behält und es per Vertrag
von der Bahn verwalten lässt. Die Frage, ob eine Privatisierung überhaupt
sinnvoll ist, wird von der Regierung überhaupt nicht gestellt. Dazu PERSON A von Attac X-Stadt: „Ein
Verkauf der Bahn – egal nach welchem Modell – bedeutet eine massive
Verschleuderung öffentlichen Vermögens und wird zu Lasten der Fahrgäste gehen.“
Private Investoren
orientieren sich nicht an den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen, sondern an
der Rendite. Daher wird sich eine Börsenbahn nur auf hochprofitable Strecken
konzentrieren. Abgelegene Regionen, kleinere und mittlere Städte werden abgehängt.
Experten rechnen damit, dass insgesamt 5000 Kilometer Strecke bedroht sind.
Bahnchef Mehdorn hat in einem Stern-Interview (28/2006) zugegeben, dass die
Fahrpreise sicher nicht sinken würden. Erfahrungen aus Großbritannien haben
zudem gezeigt, dass eine Privatisierung zu Fahrplanwirrwarr und
Sicherheitsrisiken führen. „Wenn die Bundesregierung die Bahn an die Börse
bringt, setzt sie unsere Mobilitätsbedürfnisse der Willkür privater Investoren
aus. Damit ignoriert sie klar den Willen der Bevölkerung“, kritisierte PERSON B von Attac X-Stadt. Im Mai hat
sich in einer FORSA-Umfrage nicht einmal ein Drittel der Bundesbürger für einen
Verkauf ausgesprochen.
Die gesamte Bahn
besitzt nach Ansicht von Experten einen Wert von über 130 Milliarden Euro. Bei
einem integrierten Börsengang würde die Hälfte der Unternehmensanteile im Wert
von etwa 65 Milliarden Euro für rund fünf bis acht Milliarden Euro verkauft. Im
Fall des Eigentumsmodells Fall würde das gesamte „rollende Material“ im Wert
von zirka 25 Milliarden Euro für fünf
bis sieben Milliarden Euro veräußert. Da auf dem Netz 15 Milliarden Euro
Schulden lasten, die auf den Bund übergehen würden, wäre der Verkauf nach der
Eigentumsvariante unter dem Strich sogar ein Verlustgeschäft. Beide Modelle
sehen zudem vor, dass die Bahn auch nach einer Privatisierung in gleicher Höhe
vom Staat bezuschusst wird wie vorher. „In jedem Fall ist ein Verkauf der Bahn eine
beispiellose Verschleuderung öffentlichen Vermögens. Gerade in Zeiten knapper
Kassen ist es absurd, öffentliches Eigentum ohne erkennbaren Grund an private
Investoren zu verschenken“, sagte Person B.
Dabei ist eine
Alternative vorhanden: Das Bündnis „Bahn für Alle“ setzt sich ein für eine
moderne und kundenfreundliche Bahn in öffentlichem Eigentum nach dem Vorbild
der Schweiz. In der Schweiz gehört die Bahn dem Bund und den Kantonen. Die
Schweizer fahren pro Kopf doppelt so viel Bahn wie in Deutschland, dennoch
kommen die Schweizer Bahnen mit den niedrigsten öffentlichen Zuschüssen in ganz
Europa aus. Person B:
„Die Schweiz macht vor, wie es geht. Dass das Schweizer Modell in den Plänen
der Bundesregierung nicht einmal Erwähnung findet, zeigt, wie sehr die geplante
Privatisierung ideologisch motiviert ist."
Weitere
Informationen:
www.bahn-fuer-alle.de und www.buendnisgruppe-xx-stadt.de/bahn
(falls ihr eine Seite habt)
Kontakt:
* Person A, Handynummer (unter der ihr tagsüber
erreichbar seid!)
* Person B, Handynummer