Bestandsaufnahme

In dieser Rubrik sind Texte zusammengestellt, die den aktuellen Zustand der Deutschen Bahn analysieren und bewerten, auch in Hinblick auf Folgen der Bahnreform 1994. Damals wurde die deutsche Bundesbahn zur Deutsche Bahn AG. Dieser Schritt brachte diverse Veränderungen mit sich. Die folgenden Texte analysieren den heutigen Zustand der Bahn aus diesem Blickwinkel.

2017

  • Alternativer Geschäftsbericht DB AG 2016/17
    Auf der Bilanzpressekonferenz im März 2016 wurde über eine DB mit hohen finanziellen Verlusten und neuer Krise berichtet. Auf der Bilanzpressekonferenz im März 2017 wird über eine DB mit enormen personellen Verlusten und eine anhaltende Krise berichtet.
    Dass es 2016 wieder einen Gewinn gab, sagt im Grunde wenig aus in einem Unternehmen, in das pro Jahr mehr als acht Milliarden Euro an staatlichen Unterstützungszahlungen fließen. Hieß es nicht bis zum Herbst 2016, nur mit einer Teilprivatisierung von Schenker und Arriva habe die DB eine Zukunft? Das Projekt wurde abgesagt. Und Dobrindt entdeckte 2,4 Milliarden Euro, die er der DB nun auf unterschiedlichen Wegen zukommen lässt. Um acht Wochen darauf den Nachtzug einzustellen, weil es 40 Millionen Euro Verluste gab. Grotesk, fürwahr! Weiter lesen ...
     

  • Das öffentliche Eigentum ist den Vertretern des öffentlichen Eigentümers so was von schnurz. Das Beispiel Deutsche Bahn AG
    Dass wir seit den 1980er Jahren verstärkt einen Prozess der Privatisierung erleben, ist bekannt. Dass „Privatisieren“ vom lateinischen Wort „privare“ kommt und dass dieses Wort recht treffend „berauben“ heißt, hat auch weitgehend die Runde gemacht. Dass die Bundesregierung als Vertreterin des Eigentümers, der Bevölkerung, auch im Fall des bestehenden öffentlichen Eigentums  völlig verantwortungslos handelt, dass sie das ihr anvertraute öffentliche Gut so behandelt, als wäre es ein nicht öffentliches, ein bereits beraubtes, ein privates, ein außerhalb ihrer Verfügungsgewalt stehendes, ist im Detail kaum bekannt. Und soll im Folgenden am Beispiel der Deutschen Bahn AG dokumentiert werden. Weiter lesen ...
     

2016

  • Nachtzug-Abschiedsrede
    Winfried Wolf – anlässlich der Verabschiedung des letzten Nachtzugs der DB von Berlin in die Schweiz am 10. Dezember 2016. Lesen ...

  • Neue Initiative für Nachtzüge mit Vorschlag: Deutsche Bahn und Österreichische Bundesbahnen bilden gemeinsame Nachtzug-Tochter
    Eine Gruppe prominenter Verkehrsfachleute aus Österreich, der Schweiz und Deutschland wendet sich in einem Offenen Brief an die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn (DB) und der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mit der Forderung: Beide Bahnen sollten in einem neuen gemeinsamen Tochterunternehmen ihre Nachtzugaktivitäten bündeln. Weiter lesen ...

  • LunaLiner - Die neue Nachtzug-Kooperation der europäischen Bahnen
    Am Dienstag den 31.05.2016 präsentierten Verkehrsfachleute erstmals das zukünftige europaweite Nachtzug-System „LunaLiner“ der Öffentlichkeit. Ab sofort ist ein Faltblatt mit Karte, Netzplan, Kurssystem und Symmetrie-Tabelle verfügbar, welches die Mobilität der Zukunft vorstellt – komfortabel und klimafreundlich. Weiter lesen ...

  • Alternativer Geschäftsbericht DB AG 2015
    Die Deutsche Bahn AG wird zur Bilanzpressekonferenz am 16. März 2016 für das Geschäftsjahr 2015 erstmals wieder einen Verlust ausweisen, und der fällt gleich happig aus: 1,3 Milliarden Euro waren es zur Sitzung des Aufsichtsrates im Dezember. Der Konzern ist in einer tiefen Krise. 1994 wurden Bundesbahn und Reichsbahn auf Staatskosten entschuldet und als bundeseigene AG privatrechtlich verfasst. Die hat inzwischen 20 Milliarden Euro neue Schulden angehäuft und bekommt für Regionalverkehr und Infrastruktur nicht weniger Zuschüsse als ihre öffentlich-rechtlichen Vorläufer. Von volkswirtschaftlicher Effizienz durch privatrechtliche Verfassung kann also nicht die Rede sein. Weiter lesen ...

 2015

  • Drohende Einstellung der Nachtzüge
    Der Gesamtbetriebsrat der ERS (die Bahntochter, welche die Nachtzüge betreibt) und ca. 75 weitere Unterstützer*innen setzen sich mit guten Gründen für den Erhalt der Nachtzüge ein. Ein Appell an die Mitglieder des Aufsichtsrates der Deutschen Bahn AG. pdf lesen
     
  • 295. Montagsdemo am 2.11.2015 in Stuttgart.
    Wer bezahlt für Stuttgart 21? Rede von Monika Lege, Bahn für Alle/Robin Wood. Lesen ...
     
  • Stellenabbau bei der Güterbahn – eine Notwendigkeit?
    Der Güterverkehr der Deutschen Bahn AG, die DB Schenker Rail AG, ist in der Krise. Seit Jahren macht die Sparte keine größeren Gewinne. Die Umsätze stagnieren bei knapp 5 Milliarden Euro im Jahr, und nach dem Wirtschaftskrisen-Einbruch 2009 (189 Mio. Euro Verlust) gab es in den letzten Jahren zwar minimale Gewinne, aber 2015 fährt die DB-Güterbahn wohl nach allem, was zu hören ist, wieder in die Verlustzone. Nun hat Bahnchef Rüdiger Grube, dem sonst oft ein eher zögerliches Management vorgeworfen wird, entschlossen reagiert: Er will den Güterverkehr auf der Bahn sanieren, und zu diesem Zweck hat er die üblichen Experten von McKinsey eingeladen. Lesen ...
     
  • Bahnbörsengang heute vor 7 Jahren gestoppt
    ROBIN WOOD warnt vor neuem Verkaufsmodell. Unterschriftenaktion „Bahnsinn“ startet. Heute jährt sich zum siebten Mal der Stopp des Börsengangs der Deutschen Bahn AG. Wahrend das bundeseigene Unternehmen zum Jahrestag demonstrativ Kapitalbedarf anmeldet und Anleihen über fast 500 Millionen Euro emittiert, startet die Umweltorganisation Robin Wood die Unterschriftenkampagne „Bahnsinn“. „Wir brauchen keinen Ausverkauf der Bahn, sondern Flexibilität, Sitzplätze, Nachtzüge und faire Preise für Tickets ohne Zugbindung und die BahnCard 50“, fordert Monika Lege, Verkehrsreferentin von Robin Wood. Lesen ...
  • Bahnprivatisierung durch die Hintertür – verschoben auf Dezember 2015
    29.07.2015: Die Deutsche Bahn AG hat auf ihrer Aufsichtsratssitzung am vergangenen Montag Beschlüsse zur Restrukturierung des Konzerns auf drei Ebenen gefasst: Erstens ging es um einen personellen Umbau mit erheblichen Konsequenzen für den Bahnverkehr. Zweitens soll die Zwischenholding DB ML (Deutsche Bahn Mobility Logistics) wegfallen. Drittens gibt es die Option auf den Verkauf von „bis zu 20 Prozent Anteilen an DB Schenker International und DB Arriva“.  Was bedeuten diese drei Maßnahmen im Einzelnen?
     
  • Das neue DB-Fernverkehrskonzept im Faktencheck
    20.03.2015 Bahn für Alle unterzieht das vorgestern hinausposaunte Fernverkehrskonzept der DB einem Faktencheck. Was ist dran an der “größten Kundenoffensive in der Geschichte des DB Fernverkehrs”? Heißt “Kundenoffensive” Angiff auf die Kunden oder dürfen Fahrgäste in Zukunft auf Luxusprobleme  (“Komfortstörung”) statt Störungen im Betriebsablauf hoffen? Teil der “Kundenoffensive” ist, Bürger_innen von Städten, die erst letztes Jahr vom Fernverkehrsnetz abgeschnitten wurden, bis 2030 (sic!) “neu ans Fernverkehrsnetz” anzubinden. Lesen Sie mehr im Faktencheck.

  • Alternativer Geschäftsbericht der DB AG 2014 lesen ....
    18. März 2015 pdf-Datei herunterladen
     
  • Internationaler Protest für den Erhalt der Nachtzüge vor dem Bundestag Berlin
    6. März 2015. Vor dem Deutschen Bundestag demonstriert heute ab 14:30 Uhr ein internationales Bündnis gegen die schleichende Abschaffung der Nachtzüge durch die Deutsche Bahn AG. Aktive vom Bündnis Bahn für Alle und Beschäftigte der DB-Tochter European Railservice fordern gemeinsam mit Bahnaktivisten aus Großbritannien, Dänemark und Frankreich, die Nachtzugverkehre nach Paris, Amsterdam und Kopenhagen zu verbessern statt abzuschaffen. Lesen ...
     
  • Bahnprivatisierung – neuer Anlauf 2015?
    Am 5. Januar 2015 warnten das Bündnis Bahn für Alle, die Bahnexpertengruppe Bürgerbahn statt Börsenbahn (BsB) und Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) auf einer Pressekonferenz davor, dass es 2015 einen neuen Anlauf zur Privatisierung der Bahn geben könnte. Lesen ...

  • BahnCard50 soll abgeschafft werden
    Die BahnCard wurde Anfang der 1990er Jahre von Bundesbahn und Reichsbahn widerwillig eingeführt. „Widerwillig“, weil bereits damals der Kurs in Richtung Privatisierung und „Bahnreform“ ging und weil es einer Kampagne von VCD und Umweltverbänden bedurfte, um diese Mobilitätskarte nach Schweizer Vorbild einzuführen. Lesen ...

2014

  • Die Schiene ist das Ziel
    Kundgebung und Demo in Bonn
    am Samstag den 18. Oktober 2014
    Die Bewegung gegen S21 fährt nach Bonn! wo das Eisenbahnbundesamt (EBA) sitzt. Gemeinsam wollen wir das EBA aufrütteln, damit es sich aus der Umklammerung von Politik und Wirtschaft löst und wieder seine von der Verfassung vorgesehene Aufgabe wahrnimmt.
    Abfahrt ca. 6.00 Uhr Stuttgart Hbf
    Kundgebung: 13 Uhr, Bonn Marktplatz
    weitere Infos ...
     
  • Apell der 66 „Rettet die Nachtzüge und den Autozugverkehr“
    Schleichend schafft die DB AG immer mehr Linien des Nachtreiseverkehrs ab; in den nächsten Jahren ist der komplette Wegfall dieser Sparte zu befürchten. Damit wird eine komfortable und klimafreundliche Alternative zum innereuropäischen Flugverkehr zerstört. In dem "Appell der 66" wenden sich 66 Prominente aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen gegen diese Politik und fordern einen Erhalt und Ausbau des Nachtreiseverkehrs der Bahn. Lesen ...
     
  • Alternativer Geschäftsbericht der DB AG 2013 lesen ....
    pdf-Datei herunterladen
     
  • Unsere Bahn muss wieder unter demokratische Kontrolle!
    Aufruf unseres Bündnismitglieds 'Gemeingut in BürgerInnenhand' in Kooperation mit Bahn für Alle. Lesen ...

2013

  • Alternativer Geschäftsbericht Deutsche Bahn AG und Publikation „Empört Euch – weiter!" Bericht und Dank an die vielen, die unsere Aktivitäten mit Spenden unterstützten. Lesen ...

  • Deutsche Bahn - Alternativer Geschäftsbericht 2012
    Herausgegeben von Bahn für alle lesen ...

2012

  • Auf falschem Gleis
    Schienenpersonennahverkehr in Brandenburg - Abbestellungen 2012 und Netzabbau seit 1994. Die Broschüre wurde herausgegeben von dem Fahrgastverband PRO BAHN, Landesverband Berlin-Brandenburg und dem bundesweiten Bündnis Bahn für Alle (BfA) lesen ...

  • Deutsche Bahn - Alternativer Geschäftsbericht 2011
    Herausgegeben von Bahn für alle lesen ...

2011

  • Milliarden außer Kontrolle
    Bundesrechnungshof übt scharfe Kritik am Bundesverkehrsministerium lesen ...

  • Kundenzufriedenheit
    Die europäische Kommission hat eine interessante Untersuchung durchgeführt, bei der sie die Kundenzufriedenheit mit den Bahnen der 27 EU-Länder vergleicht. Die DB bekommt bei der Untersuchung ein sehr schlechtes Urteil:
    - am schlechtesten bei "Einfachheit, ein Ticket zu kaufen"
    - am drittschlechteste bei "Informationen über Fahrpläne und Gleise"
    - am zweitschlechtesten bei  "Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit" (knapp hinter Polen)
    - wieder am zweitschlechtesten bei "ausreichend Platz in den Wagen"
    - nochmal am zweitschlechtesten bei "Personalverfügbarkeit in den Zügen" (knapp hinter den Niederlanden)
    Die Ergebnisse können hier heruntergeladen werden: http://ec.europa.eu/public_opinion/flash/fl_326_en.pdf
     
  • Die wahre Bilanz der Deutschen Bahn - Alternativer Geschäftsbericht 2010 jetzt im Robin-Wood Webshop verfügbar Weiter lesen
     
  • Statistik von Stiftung Warentest: Jeder Dritte Fernzug verspätet.
    Wie alle paar Jahre veröffentlicht die Stiftung Warentest wieder einmal die sonst von der DB unterdrückte Verspätungsstatistik - und es zeigt sich, dass ein Drittel der Züge über 5 Minuten Verspätung hat, 7% sogar mehr als 30 Minuten. Mehr ...

  • Die wahre Bilanz der Deutschen Bahn - Alternativer Geschäftsbericht 2010 vorgelegt:
    Die wahre Bilanz der DB AG Ausführliches Dossier zur DB-Bilanz (pdf)
    Erwartungen und Erreichtes
    - eine Analyse der Bahnreform von Prof. Karl-Dieter Bodack (pdf)

2010

  • Europas Eisenbahner ohne Schlagkraft
    Dass die europäischen Bahngewerkschaften noch meilenweit von einer Bündelung der Kräfte gegen die von der EU vorangetriebene Liberalisierung und Privatisierung des Eisenbahnsektors entfernt sind, hat der jüngste »Aktionstag« der Europäischen Transportarbeiterföderation (ETF) am vergangenen Dienstag gezeigt. lesen
     
  • Projekt Fernbuslinien
    Das Projekt ″Busfernverkehre″ der Bundesregierung führt zur Ausschaltung der Schiene als flächendeckender Alternative. Zehn Gründe.
     
  • Deutsche Bahn AG kauf Arriva - Grube als Global-Player-Maxe
    Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat am 21. April den Kauf des britischen Bus- und Bahnbetreibers Arriva abgenickt. Dieser war in den Wochen zuvor von Bahnchef Rüdiger Grube eingefädelt worden. Das Arriva-Management hat der Übernahme zugestimmt. Angesichts des verlockenden Kaufpreises gilt das Ja der Arriva-Aktionäre als gesichert – es sei denn, die französische Eisenbahngesellschaft SNCF beginnt einen ″Bieterwettbewerb″. Das allerdings wäre tollkühn – ist doch bereits das Vorgehen der Deutschen Bahn AG äußerst riskant. Weiter lesen
     
  • Müllermeister Bauernschlau - zur Person des Peter Ramsauer
    Peter Ramsauer präsentierte sich Ende 2009 und Anfang 2010 als neuer Verkehrsminster in einer Weise, die den Eindruck entstehen ließ, der Mann lehne eine Bahnprivatisierung ab. Das ist absolut nicht der Fall – wie weiter unten dokumentiert wird. Lesen
     
  • Mehdorns langer Schatten: Mehdorn-Freund Georg Brunnhuber soll Berater von Bahnchef Grube werden. Die Pressemitteilung von Robin Wood vom 31.03.10 lesen
     
  • Ausverkaufs-Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG
    Am 24. März 2010 fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Hauptversammlung eines der größten deutschen Konzerne statt. Das Treffen hätte gut und gern in einer Telefonzelle stattfinden können. Es tagte der Bundesverkehrsminister, Herr Ramsauer, der 80 Millionen Bürgerinnen und Bürgern dieser Republik als Eigentümer der Deutschen Bahn AG vertrat. Herr Ramsauer leistete sich dabei immerhin die Gesellschaft eines Notars. Wenige Minuten nach Eröffnung der Hauptversammlung tat Herr Ramsauer das kund, was eine Woche zuvor bereits den Medien zu entnehmen war: Die Bahn hat einen neuen Aufsichtsrat. Das nennt man gelebte Demokratie. Weiter lesen
     
  • Fahrpreiserhöhungen der Deutschen Bahn AG seit Dezember 2003: Die Übersicht zeigt eine Gesamterhöhung der Fahrpreise von 26,6% im Fernverkehr und um 21,9% im Nahverkehr. Inflationsbereinigt: 16,1% im Fernverkehr, 11,3% im Nahverkehr. Die Kurzinformation zur Verkehrspolitik von MdB Sabine Leidig lesen

2009

  • Der Zug ist längst abgefahren. Viele ostdeutsche Städte wurden vom Schienenverkehr abgekoppelt. Den Beitrag von Hans-Gerd Öfinger lesen
     
  • DB und RZD weiter für Überkreuzbeteiligung und Privatisierung. Den Beitrag von Hans-Gerd Öfinger lesen.
     
  • Bahnstrom muss klimafreundlicher werden. Das fordert der Grüne MdB Winfried Hermann. Lesen
     
  • Aufruf an die Spitzengremien von TRANSNET und GDBA Lesen
     
  • Umfragen zeigen: Immer mehr Bürger gegen weitere Privatisierungen weiter lesen

  • Einstieg in Bahnprivatisierung im Handstreich vor der Wahl geplant: Bahn für Alle warnt vor Aktientausch mit russischer Staatsbahn RZD Artikel lesen
     
  • Ein Jahr nach der Bundestagsentscheidung zur Bahnprivatisierung – eine Bilanz: Die Bundestagsentscheidung vom 30. Mai hat der Regierung einen Blankoscheck zur Teilprivatisierung der Bahn ausgestellt. Nun wurde die Bahn nicht nur nicht verkauft. Die Informationslage ist auch eine gänzlich andere. Der nachfolgende Beitrag bilanziert die geänderte Situation und fordert dazu auf, sich in den Wahlkampf einzumischen. Artikel lesen

  • Herr M. als Handtuchwerfer: Der deutschen Bahnchef muss gehen – Öffnung für eine fahrgastfreudliche Neuorientierung der Bahn, von Winfried Wolf Artikel lesen 

  • Mehdorn in Trier? Was bringts?
    Heiner Monheim zum traurigen Bahnalltag im Südwesten: Denn die Südwestecke hat bei der Bahn keine hohe Priorität. Jede Menge stillgelegte Strecken ringsum. Jede Menge runtergekommene Bahnhöfe auch längs der noch betriebenen Strecken. Oft mit einer ursprünglich bemerkenswert ambitionierten Architektur aus besseren Bahnzeiten, wie auf der Mosel- oder Eifelstrecke. Artikel lesen

2008

  • Streng Vertraulich: Ideen der DB AG zur Kompensation der Lohnkostensteigerung
    Das Papier stammt nach den Bahn für Alle vorliegenden vertrauenswürdigen Berichten aus dem Vorstand der Deutschen Bahn AG. Es wurde dort bereits Mitte März zur Diskussion gestellt. Sein Inhalt sickerte damals bereits durch; einige Medien, so die "Financial Times Deutschland" und die "Süddeutsche Zeitung", berichteten auszugsweise darüber.
    Das Papier macht klar, was jetzt mit den bekannt gewordenen 30 Ausgründungen bei DB Regio unterstrichen wird: Die Teilprivatisierung ist mit einem gnadenlosen Kurs der Zerschlagung und des Lohndumpings verbunden. Unter dem Vorwand, man müsse die Kosten des GDL-Streiks ausgleichen, soll aus weniger Beschäftigten immer mehr herausgepresst werden und auf diese Weise die Rendite für die privaten Anteilseigner gesichert werden. Das Papier als jpg (317 KB)
     
  • Teilverkauf der Deutschen Bahn - Bleibt der Personenfernverkehr auf der Strecke?
    Prof. Bodack betrachtet die jüngsten Entwicklungen im Fernverkehr, die aktuelle Rechtslage und beschreibt weshalb private Bahnunternehmen keinen Fernverkehr anbieten. Er kommt zu dem Schluss dass die Bundesregierung für ihr Ziel 'Bahn an die Börse' Grundgesetz und Bürgerwillen ignoriert. Beitrag lesen
     
  • "Die Deutsche Bahn: Daten - Fakten - Kritik":
    Der ehemalige Bahn-Manager Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack, Mitglied der Expertengruppe "Bürgerbahn statt Börsenbahn", zeigt, was die DB AG grundsätzlich falsch macht und wie sie Geld verschwendet. In seinem Memorandum vom April 2008 macht er Vorschläge zur Neuausrichtung der Deutschen Bahn. als pdf (78 KB)
     
  • Zwangsversteigerung - Wie die DB AG ihre Gewinne macht
    Vermutlich nicht geplant, aber dennoch mit fast tödlicher Konsequenz hat die DB AG die Existenz einer Blumenhändlerin zerstört. Fragen wie Schlichtung, Verhältnismäßigkeit der Mittel, regionale Verantwortung oder gesellschaftlicher Nutzen spielten zu keinem Zeitpunkt für die DB AG eine Rolle. Die Bahn auf Börsenkurs, die uns doch noch gehört, ist schon jetzt völlig entmenschlicht. Der Fall der Marina Godehardt - eine Bilanz
     
  • Endspurt beim Projekt Bahn an die Börse

    Bündnis Bahn für alle