Eine Sonderveröffentlichung des Bündnisses Bahn für Alle:

Kostendruck lässt Achsen brechen

Die Kölner ICE-Entgleisung als Menetekel für die Bahnprivatisierung. 

Eine Bilanz mit zehn Schlußfolgerungen

Hauptext: Winfried Wolf

Inhaltsskizze:

  • Bahnaufsicht EBA darf zum Kölner ICE-Unglück nicht die Wahrheit sagen
  • 300.000- oder 60.000 Kilometerintervalle?
    Oder: Bahnvorstand hat Wartungsintervalle auf fünfmal größere Intervalle vergrößert
  • Bruch von Radsätzen nicht einmalig, nicht unvorhersehbar
    Oder: Seit 2002 ist beim Bahnvorstand das Problem der unzureichend ausgelegten ICE-Achsen bekannt
  • DB AG setzt die Sicherheitsstandards und untergräbt sie
    Oder: Bahn will die Vorteile der Privatisierung (= keine Staatsaufsicht) und die Vorteile der alten Staatsbahn (= eigenmächtige Bestimmung der Sicherheitsstandards)
  • Eisenbahn-Bundesamt EBA übersetzt sich wie "Eingeschüchterte Bahn-Aufsicht"
    Oder: Bahnchef Mehdorn kann sogar hohe EBA-Leute strafversetzen lassen
  • Längere Wartungsintervalle – ständige Kontrollen
    Oder: Seit einem Jahrzehnt gibt es weit bessere Sicherheitskontrollen als Ultraschall
  • Ausfall der Öffentlichkeit als Kontrollinstanz
    Oder: Die Kapitalinteressen von DB AG und Siemens bewirken, dass die Hintergründe des Kölner ICE-Unglücks öffentlich nicht debattiert werden
  • Sicherheit im Schienenverkehr und Bahnprivatisierung
    Oder: Der Abbau von Wartung und das Senken der Sicherheitsstandards erfolgte parallel mit der Beschleunigung des Bahn-Börsengangs
  • Zehn Schlußfolgerungen

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Der Haupttext wird ergänzt um die folgenden Beiträge:

Die Strafanzeige

gegen den Vorstand der Deutschen Bahn AG wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, § 315 StGB können wir aus rechtlichen Gründen hier im Moment leider nicht veröffentlichen.

Bündnis Bahn für alle