Gemeinnützigkeit kontra Chaotisierung

10.03.2011: Linke Initiativen fordern zur Berliner S-Bahn ein Volksbegehren nach dem Vorbild des Wassertischs

Auf den Notfahrplan folgte der mit weiteren Einschränkungen verbundene Winterfahrplan, der vor einigen Tagen wieder vom Notfahrplan abgelöst wurde. Das Drama um die Berliner S-Bahn hat sich zu einer unendlichen Geschichte mit immer neuen Wendungen entwickelt.

Da verspricht die Bahn vor Monaten, die Entwicklung und Bestellung neuer S-Bahn-Wagen auf den Weg zu bringen, um schließlich mitzuteilen, dass -- wie Juristen festgestellt hätten -- dies aus Gründen des Wettbewerbsrechts nicht möglich sei. Die in Berlin für die Bestellung der Verkehrsleistungen zuständige Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) zeigt sich bei jeder neuen Pirouette erbost oder enttäuscht. Wie es jedoch weitergehen soll, das mochte bisher in der Berliner Politik niemand ernsthaft entscheiden.

Höchste Zeit also, dass die Bürger das Heft des Handelns in die Hand nehmen. So sahen das die Veranstalter der Podiumsdiskussion »Rettet die Berliner S-Bahn!« am Dienstag im Berliner Haus der Demokratie und Menschenrechte. Zur Koalition der S-Bahn-Retter haben sich das Bündnis Bahn für Alle, Attac Berlin, das Forum Betrieb, Gewerkschaft und soziale Bewegungen sowie das Berliner Bündnis »Wir zahlen nicht für Eure Krise«
zusammengetan.

Der komplette Artikel bei Neues Deutschland vom 10.03.:

http://www.neues-deutschland.de/artikel/192791.gemeinnuetzigkeit-kontra-chaotisierung.html


Bündnis Bahn für alle