Pressemitteilungen 2006

Die Bahn verbessern statt verhökern

28.9.2006: Börsengang wäre sinnloser Schnellschuss

Anlässlich der angekündigten Warnstreiks der Bahngewerkschaft Transnet fordert das Bündnis "Bahn für Alle" die Gewerkschaftsspitze auf, sich den Protesten gegen jede Form eines Bahn-Börsengangs anzuschließen. Jürgen Mumme, Verkehrsreferent von Robin Wood: "Auch ein integrierter Börsengang gefährdet zehntausende Arbeitsplätze und schadet dazu Fahrgästen und der Umwelt.

Attac versteigert Schienennetz und Züge der DB

21.9.2006: Symbolische Auktion am Berliner Hauptbahnhof gegen Bahn-Börsengang

Berlin 21.09.2006 "Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten... die Strecke Berlin-Hannover geht an den Herrn Investor dort hinten: ..." Ein übergroßer Hammer fällt aufs Pult. Aus dem großen Streckennetz, das auf einem Transparent abgebildet ist, wird das entsprechende Stück herausgeschnitten.

Bahn-Privatisierung ist ein Irrweg

13.9.2006: Bündnis "Bahn für Alle" fordert: Börsengang abblasen statt verschieben

Frankfurt am Main / Hamburg 13.09.2006 Erfreut hat das Bündnis "Bahn für Alle" die gestern bekannt gewordene Absicht der Bundesregierung zur Kenntnis genommen, die be­reits auf Ende Oktober vertagte Entscheidung über den Börsengang der Deutschen Bahn AG um mindestens drei weitere Monate zu verschieben. "Die Regierung verheddert sich zunehmend in ihren unausgereiften Börsenplänen. Die erneute Verschiebung zeigt, dass der geplante Verkauf ein Irrweg ist und ins verkehrs- und haushaltspolitisches Chaos führt", sagte Jürgen Mumme, Verkehrsexperte der Umweltorganisation ROBIN WOOD, die dem Bündnis angehört.

Bündnis kritisiert Privatisierungswahn der Bundesregierung

30.8.2006: Auch das Eigentumsmodell schadet Fahrgästen und Steuerzahlern

Mit scharfer Kritik hat das Bündnis "Bahn für Alle" auf die gestrige Sitzung des Lenkungsausschusses Verkehr der Bundesregierung reagiert. "Die Regierung will auf Teufel komm raus an der Bahnprivatisierung festhalten, obwohl sie heillos zerstritten ist und der viel zu enge Zeitplan eine seriöse Klärung der Folgen eines Verkaufes unmöglich macht", sagte Werner Reh, Vertreter des BUND in dem Bündnis. Ein Bahnverkauf - egal in welcher Variante - führe zu gravierenden negativen Folgen für Kunden, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Umwelt. Das gelte auch für das so genannte Eigentumsmodell, das die Mehrheit nun umsetzen will. "Aber die generellen Folgen einer Privatisierung interessieren die Politiker in ihrer Modelldiskussion offenbar überhaupt nicht mehr", kritisierte Chris Methmann, Vertreter von Attac bei "Bahn für Alle".

Tarifgespräche zwischen Transnet und DB geplatzt - zehntausende Stellen bedroht

23.8.06: Abbruch der Tarifgespräche durchsichtiges Manöver der Deutschen Bahn - Auch bei integriertem Börsengang zehntausende Stellen bedroht

Als "durchsichtiges politisches Manöver" hat das Bündnis "Bahn für Alle" das Scheitern der Tarifgespräche zwischen der Deutschen Bahn AG und den beiden Gewerkschaften Transnet und GDBA (Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamten und Anwärter) bezeichnet. Wie am Dienstag bekannt wurde, konnten sich die Tarifparteien nicht einigen, ihren Beschäftigungspakt im Fall eines nicht-integrierten Börsengangs beizubehalten. Dazu sagte Chris Methmann, Sprecher von "Bahn für Alle" und Mitglied im Attac-Koordinierungskreis: "Mit dieser Eskalation will die Bahn die Gewerkschaften für das vermeintlich kleinere Übel gewinnen. Doch auch bei einem integrierten Börsengang sind zehntausende Arbeitsplätze in Gefahr, weil die vom Kapitalmarkt geforderten zehn Prozent Rendite anders nicht zu erreichen sind."

Bahnkunden sollen Gewinne der Investoren bezahlen

15.8.2006: Bahnkunden sollen Gewinne der Investoren bezahlen - Börsengang-Gegner werfen Mehdorn Verschleierung der Tatsachen vor

Mit scharfer Kritik hat das Bündnis "Bahn für Alle" auf die Präsentation der Halbjahresbilanz der Deutschen Bahn reagiert. Bei dem angeblichen Gewinnsprung des bundeseigenen Unternehmens handle es sich um eine "Verschleierung der Tatsachen", so das Bündnis, dem unter anderem das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die Umweltschutzverbände Robin Wood und BUND angehören.

Protestaktion gegen den geplanten Börsengang der Deutschen Bahn

9.8.2006: Protestaktion gegen den geplanten Börsengang der Deutschen Bahn Großer Zug aus Aktivistinnen und Aktivisten in Karlsruher Innenstadt

Karlsruhe 09.08.2006 Ein Zug aus Menschen setzt sich in Bewegung, nimmt Fahrt auf und rast auf eine Zieleinfahrt mit der Aufschrift "Börsengang" zu. Vor der Einfahrt halten Aktivistinnen und Aktivisten dem Zug große Stopp-Signale entgegen. Die Bahn bremst gerade noch rechtzeitig ab, ändert die Fahrtrichtung und fährt durch eine zweite Zieleinfahrt mit der Aufschrift "Unser Ziel: Bahn für alle". Der drohende Börsengang ist abgewendet, die Bahn bleibt öffentliches Eigentum.

Bahn für alle statt Privatisierung!

3.8.2006: Bahn für alle statt Privatisierung!

Aktionsbündnis protestiert im Leipziger Bahnhof gegen geplanten Ausverkauf der Bahn Am Donnerstag haben Aktivisten von ROBIN WOOD und der Tour de Natur zwei Transparente im Leipziger Hauptbahnhof entrollt. Mit den Slogans „BahnFAIRkehr für alle“ und „Börsenbahn=Preiswahn“ wiesen sie auf die zu erwartenden Verschlechterungen für die Bahnkunden hin.

Erfolg: Bundesweite Aktionswoche gegen Bahnprivatisierung

30.7.2006 Erfolg: Bundesweite Aktionswoche gegen Bahnprivatisierung "Bahn für Alle" protestiert in mehr als 25 Städten

Mit einer bundesweiten Aktionswoche vom 22. bis 29. Juli hat das Bündnis "Bahn für Alle" in mehr als 25 deutschen Städten gegen den geplanten Ausverkauf der Deutschen Bahn protestiert. Von Hamburg bis Konstanz, von Trier bis Leipzig machten Aktivistinnen und Aktivisten des Bündnisses mit phantasievollen Aktionen auf die negativen Folgen der geplanten Bahn-Privatisierung aufmerksam.

Aktion von Attac und Robin Wood gegen geplanten Ausverkauf der Bahn

21.7.2006: Aktion von Attac und Robin Wood gegen geplanten Ausverkauf der Bahn Protestbanner am Berliner Hauptbahnhof 

Mit einer spektakulären Kletteraktion am Berliner Hauptbahnhof haben Aktivisten des Bündnisses "Bahn für Alle" am heutigen Freitag gegen den geplanten Verkauf der Bahn an private Investoren protestiert. Gegenüber dem Kanzleramt ließen sie vom Vordach des neuen Bahnhofes ein Transparent mit der Aufschrift „Bahn für alle statt Profite für wenige! Stoppt den Ausverkauf der Bahn!" herab.

Bahn für Alle" begrüßt Positionswechsel von Transnet

7.7.2006: Bündnis "Bahn für Alle" begrüßt Positionswechsel von Transnet Auch Eisenbahnergewerkschaft jetzt gegen Privatisierung

Das Bündnis "Bahn für Alle", die gemeinsame Kampagne gegen die Privatisierung der Bahn unter anderem von Attac, BUND und Robin Wood, begrüßt die Forderung der beiden Gewerkschaften Verdi und Transnet nach einem Privatisierungsstopp der Deutschen Bahn. "Das ist eine freudige Überraschung", sagte Hendrik Auhagen von "Bahn für Alle". "Eine Bahnprivatisierung gleich nach welchem Modell gefährdet nicht nur die Existenz von 5000 Kilometern Schienenstrecke, sondern auch von tausenden Arbeitsplätzen", betont Auhagen.

Bahn zerstört wertvolle IR-Waggons - Eigentümer Bund schaut zu

7.6.2006: Bahn zerstört wertvolle IR-Waggons - Eigentümer Bund schaut zu Kampagne "Bahn für Alle" kritisiert einseitige Investoren-Orientierung

Die systematische Zerstörung von wertvollen Reisezugwagen und Bistros der ehemaligen Zuggattung "Interregio" ist für das Bündnis "Bahn für Alle" beispielhaft für das Projekt "Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn AG".

BUND schließt sich Bündnis gegen die geplante Bahn-Privatisierung an

1.6.2006: BUND schließt sich Bündnis gegen die geplante Bahn-Privatisierung an

Kampagne "Bahn für Alle" fordert selbstbewusste Verkehrspolitik für Mensch und Umwelt. "Der Bundestag verhandelt über den Ausverkauf der Bahn und riskiert schwerwiegende Nachteile für Beschäftigte, Reisende und die Umwelt", kritisierte Hendrik Auhagen von Attac. Anlässlich der zweiten Anhörung vor dem Bundestags-Verkehrsausschuss zur diskutierten Kapitalprivatisierung der Bahn stellte heute die Kampagne "Bahn für Alle" in Berlin ihre Ziele vor.

Kampagne "Bahn für Alle" warnt vor dem Ausverkauf der Bahn

26.5.2006: Kampagne "Bahn für Alle" warnt vor dem Ausverkauf der Bahn

Hauptbahnhof Berlin: erst eröffnen, dann verramschen?

Anlässlich der Eröffnung des Hauptbahnhofes in Berlin am Wochenende protestiert die Kampagne "Bahn für Alle" gegen den geplanten Verkauf der Bahn an private Investoren. "Parallel zu den prunkvollen Eröffnungsfeierlichkeiten betreiben die Gastgeber den Ausverkauf der Bahn", kritisiert Hendrik Auhagen von Attac. "Wir wollen eine kundenfreundliche Bahn für alle. Statt dessen droht jetzt ein kurzsichtiges Verschleudern 170 Jahre alten Gemeineigentums."

"Thema verfehlt - nachsitzen!" - Gemeinsame Presseinformation

10.5.2006: Attac Deutschland, Bahnexpertengruppe Bürgerbahn statt Börsenbahn (BsB), bahn von unten in der Gewerkschaft Transnet, Naturfreunde Deutschlands, Robin Wood, UMKEHR e.V.

Thema verfehlt - nachsitzen! Bündnis 'Bahn für Alle' kritisiert Fragestellungen der heutigen Anhörung im Bundestag und kündigt Kampagne gegen Börsengang der Bahn an

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