Bundesregierung macht den Bock zum Gärtner
23.03.2010: Privat-Equity-Manager soll die Interessen der Bürger vertreten
Zu der Berufung des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Utz-Helmuth Felcht nimmt das Bündnis Bahn für Alle wie folgt Stellung:
Die Bahn befindet sich zu 100% in öffentlicher Hand. Nach der Auffassung von 78% der Bevölkerung soll das auch so bleiben. Stellt doch die Bahn nicht nur das Adernetz der Wirtschaft dar, sondern ist auch für die Klimapolitik ein zentrales Steuerungsinstrument für eine zukunftsfähige Politik. Bundesverkehrsminister Ramsauer betonte, Felcht sei ″ein exzellenter Kenner des Börsengeschehens″, was in Hinblick auf den nach wie vor ″politisch gewünschten Börsengang mittel- und langfristig wichtig″ sei. Bahn für Alle meint: Finger weg vom Börsengang. Die Regierung sollte dafür Sorge tragen, dass die Bahn treuhänderisch für die Eigentümer, die Bürgerinnen und Bürger hierzulande, gelenkt und kontrolliert wird.